backstage - figuren und autorinnen des romans, gästeliste book_info - leseproben, rezensionen, hist. quellen ... playground - fiction_game (freeware), kahunaMUD forum - autor/leser-diskussionen über themen des romans logo
bestellen | engl
hist_quellen rezensionen kahunas? leseproben lesungen

Pressestimmen [Auswahl] | Interviews

Denis Scheck, Deutschlandfunk
»Der Kahuna Modus ist ein Roman, dessen dicht am Schrecken siedelnde Schönheit aus der Lust an Technologien resultiert, die sich ebensowenig beherrschen lassen wie der eigene Körper - und diesem daher auf erschreckende Weise verwandt sind. Was zunächst wie eine eskapistische Phantasie wirkt, erweist sich unter der Hand als bestechend scharfe Analyse einer Gegenwart, in der das Geschlecht ebenso frei wählbar ist wie Lebensstil und politische Haltung.«

Süddeutsche Zeitung [21_03_2001 - Andreas Puff-Trojan]
»[O]hne viel Zitiererei oder Bilderklau tauchen sie auf: die Wesen und Götter Ovids, die verzauberte Welt eines König Arthurs, Alice, die schrägen Vögel eines Poe oder Pynchon. Letztlich sind sie es, die die Literatur nicht preisgeben an den edlen Kommerz. Nika Bertrams Roman der kahuna modus ist ein erstaunliches Debüt, weil eben durch und durch Literatur. Möge die Autorin das Geheimnis ihrer Verwandlungskraft hüten und niemandem (ganz) verraten!« [mehr]

Spiegel-Online [21_03_2001 - Wiebke Brauer]
»Ist das Spiel dann ausgespielt und das Buch beiseite gelegt, bleibt die Frage, ob man sich gerade eine eine neo-feministische Vision, eine philosophische Studie über Realität oder eine Abhandlung über kulturelle Identität zu Gemüte geführt hat. Wahrscheinlich alles in einem. Aber man muss auch nicht zwingend ins tiefere Sinnieren geraten, es reicht schon, kurz zu überlegen, wie man sich ein mit fraktalen Endivienblättern garniertes Kahuna Sandwich zubereiten kann.« [mehr]

Frankfurter Allgemeine Zeitung [24_03_2001 - Peter Thomas]
»Ein teuflischer Rave auf Papier. Eine grelle Faustiade im Techno-Rausch, deren Einstellungen fast so schnell wechseln wie hämmernde Beats. Und dennoch geht auch ein alter Zauber aus von Nika Bertrams Der Kahuna Modus. Es ist die Geschichte einer mythischen Liebe, angesiedelt irgendwo zwischen Ovid und einem psychedelischen Computerspiel.« [mehr]

Der Standard [24_03_2001 - Christine Böhler, Petra Nachbaur]
»Die dreißigjährige Nika Bertram legt den Halbbrüdern der Netzliteratur zumindest einiges vor mit ihrem bimedialen Roman - und schert bemerkenswert aus aus den Reihen ihrer gleichaltrigen Geschwister, die im Popliteraturzimmer spielen, während Nika ganz neue "Levels" entdeckt.« [mehr: zur Archivsuche]

Focus [24_04_2001 - Jobst-Ulrich Brandt]
»Die turbulente Story ist dabei kein Selbstzweck. Am Ende ergibt sich eine treffende Satire auf unsere modernen Zeiten, in denen nichts bleiben muss, wie es war. Weltanschauungen, Lebensstile, Aussehen, Geschlecht, alles steht zur freien Verfügung.«

Die Woche [06_07_2001 - Patricia Battle]
»Gebannt klebt man am Text, um nicht den Faden zu verlieren [...] Eines zeigt die Wahl-Kölnerin mit oder trotz aller Interaktivität: dass Literatur immer noch rockt. Und das kann man nicht oft genug demonstrieren.«

taz, zu le-txt, Leipzig [29_03_2001 - Kolja Mensing]
»Aber natürlich gibt es Ausnahmen. Zum Beispiel Nika Bertram, die gerade mit ihrem Roman Der Kahuna Modus debütierte - in gewissem Sinn ein Stück Netzliteratur, denn inhaltlich spielt der Cyberspace eine große Rolle. Zusätzlich bietet die Autorin [...] ein Rollenspiel an, in dem die Leser den Personen aus dem Buch begegnen können. Eine gelungene Kombination von Literatur und Interaktivität.« [mehr]

Kölnische Rundschau [Thomas Linden]
»Ein aufregender Trip, denn der Blick aus fremden Augen fördert neue, sinnliche Bilder der scheinbar vertrauten Alltagswelt ans Licht. Die Anlage zum Meisterstück besitzt der Roman, weil seine Autorin über die Fähigkeit verfügt, mit den Mutationen der Gestalten auch die Sprache zu wechseln ... Nika Bertram kehrt immer wieder zu ihren plastischen Bildkompositionen und einem schwarzen Humor zurück, mit dem sie im Kreis der jungen deutschen Autorengeneration noch für Aufsehen sorgen wird.«

Buchmarkt [Juni 2001 - Claudia Kramatschek]
»Pure Literatur, die Ovid ebenso zitiert wie Alice hinter den Spiegeln, Poe wie Pynchon - und dennoch von ganz eigener Bildkraft und Sprachmagie lebt.«

Tussi Deluxe
.. Die Ausgabe find ich jetzt grad nicht mehr.. hat mich aber sehr gefreut! Schade, da kommt endlich mal 'ne Zeitschrift raus, die mir gefällt, und schon isse wieder weg. *sob.* Aber frau soll ja die Hoffnung nie aufgeben.. Dafür gibt's n Werbelink auf Eure Site. [Nika]

Einblick
.. Find ich jetzt auch nicht mehr. Mist. Aber ebenfalls herzlichen Dank! .. Und n Werbelink. [Nika]

www.popkomm.de [Thorsten Krämer]
»Denn auch das Buch "Der Kahuna Modus" der Autorin Nika Bertram ist ein Roman, der die üblichen Vorstellungen von junger deutscher Literatur gehörig durcheinander bringt. [...] Also ruhig mal die Maus ausstöpseln, die Hände auf den Tasten lassen und spielenderweise einen Einstieg in einen interessanten Roman finden.« [mehr]

FHM Magazin [Juni 2001]
»So etwas hat man so noch nicht gelesen.«

Libro Journal [Mai 2001]
»Große Erzählkunst.«

JavaJim: {pop;culture;elektrolife} [02_05_2001]
»Ein abgedrehtes Projekt, das sich als lässige Allegorie auf unsere Zeit liest. [...] Der Kahuna Modus ist kein Buch für den lila Frauen-Buchladen, sondern für den schrägen Comic-Laden. Und wenn sich Ihr Liebster nun über Nacht in eine Kanal-Ratte verwandelt hat? Don't panic. Akzeptieren Sie ihn wie er ist. Vielleicht ist es auch ein verschmähter Liebhaber aus alten Zeiten.« [mehr]

Titel-Magazin [Karsten Hermann]
»Nika Bertram betreibt im Kahuna Modus ein virtuoses (Genre-) Spiel mit einer Wirklichkeit, die keine feste Größe mehr ist. [...] Auf mitreißende Weise morpht sich die 30jährige Jung-Autorin durch die verschiedensten Seinszustände [...] und scannt die Welt ebenso vielperspektivisch wie plastisch ein. Genau lotet sie dabei auch die Potenziale zwischen der kafkaesken Bedrohung und dem Grauen sowie der am Horizont leuchtenden Befreiung aus.« [mehr]

Listen [Sophie Hack]
»Nika Bertram erzählt diese spannende Suche mit Tempo, wechselnden Perspektiven, durchsetzt mit Songzitaten und Illustrationen der großartigen L.G.X. Lilian Mousli, verwebt Horror und Science-Fiction. « [mehr]

surfeu.at
»[D]er Beginn von Kafkas "Verwandlung" gehört zum Packendsten der Literatur: Ein Angesellter erwacht eines Morgens als Käfer und fragt sich, wie er diese "Unpässlichkeit" seinem Arbeitgeber erklären soll. Bertram behandelt das Motiv in erfrischender Weise und versteht es, gründlich Verwirrung zu stiften.« [mehr]

Clickfish
»[W]enn Sie's lesen wollen, freuen Sie sich auf "Alice im Wunderland" in einer Mischung aus Hochliteratur und moderner Erzählung.« [mehr]


Interviews mit Nika Bertram [Auswahl]

In: "Literatur im Netz" [Triton Verl., Okt. 2001 - Christine Böhler]
Spiegel-Online [März 2001 - Wiebke Brauer]
Kölner Illustrierte [April 2001 - Canan Dogan]
Unicum [Juni 2001 - Florian Klebs, Wolfgang Koschny]
Evolver [Vorabdr. des Interv. mit Thomas Ballhausen für den QM]
Quarber Merkur [ersch. Ende 2001 - Thomas Ballhausen]


zeichnungen: l.g.x. lillian mousli | code/texte: nika bertram | [credits & thx]

backstage | book_info | playground | forum

[hauptseite]